Mittwoch, 5. September 2018

Guide für die Anreise nach und das Leben in Tofino


Für alle, die zukünftig am WSP-Programm der DKG teilnehmen und in Tofino arbeiten, habe ich einen Guide zusammen gestellt. Gleichzeitig dient es auch als Fazit und Reflektion meiner Zeit in Tofino.



Anreise:
Dazu muss ich zunächst sagen, dass ich direkt zum Airport in Vancouver und nicht über Toronto geflogen bin, da ich früher als der grösste Teil der anderen Teilnehmer angereist bin. 

Airport Toronto:
Am Airport in Toronto bekommt ihr eure SIN (Social Insurance Number) und müsst durch die Immigration.
Nach dem Seminar in Toronto fliegt ihr dann weiter nach Vancouver.

Airport Vancouver YVR:
Da ich ja direkt nach Vancouver geflogen bin, beschreibe ich mal meinen Weg. Nachdem man gelandet ist muss man auch dort erst mal durch die Immigration (versucht euch deshalb etwas zu beeilen, sonst steht ihr ewig in der Warteschlange). Dafür gibt es Automaten, welche relativ selbsterklärend und auch auf Deutsch sind. Dort müsst ihr dann auch zu deklarierende Dinge deklarieren. Viel falsch machen kann man dort nicht und das ist auch schnell erledigt; als kleinen Tipp sage ich euch nur schon mal, dass ihr auch die Zeit, die ihr in Kanada seid in Tagen (!) angeben müsst. Rechnet euch des einfach vorher schon mal aus, dann habt ihr das schnell erledigt -   auch wenn das wahrscheinlich nicht wirklich wichtig ist. Danach kommt ihr zu ein paar Officern ,die euch dann zu einem Schalter weiterschicken; dort werdet ihr dann wiederum in einen Raum weitergeschickt, wo ihr dann das vorläufige Dokument für die Work Permit und euren Reisepass vorzeigen müsst; daraufhin wird euch dann eure Work Permit ausgehändigt. Viel gefragt wurde ich dort nicht, und das war auch in etwa 20 min erledigt. Daraufhin ist der wichtigste/schwierigste Teil erledigt. Ihr braucht davor auch wirklich keine Angst haben: Alle sind unfassbar nett und helfen euch, wenn ihr bei irgend etwas Hilfe benötigt. Nun ist die Immigration geschafft und ihr geht durch den Ausgang in die Eingangshalle. Dort gibt es auch einen Geldautomaten, falls ihr Bargeld abheben wollt. Als kleinen Tipp von mir: Holt euch an der Information einen Plan für den Skytrain und fragt wie ihr bis nach „Horseshoe Bay“ kommt, denn auch dafür gibt einen kleinen Zettel mit der richtigen Verbindung. Es werden zwar immer alle Stationen korrekt angesagt und ihr könnt die Station kaum verpassen, allerdings gibt euch das schon mal ein wenig Sicherheit.

Skytrain:
Daraufhin geht ihr die Treppe zum Skytrain hoch (alles ausgeschildert am Ausgang). Dort stehen Automaten an denen ihr euch ein Ticket kaufen müsst. Eine „Zone“ reicht bis zu eurer Zielstation „Vancouver City Centre“ (kostet um die 8 CAD). Angekommen an der Station steigt ihr aus und geht zur ausgeschilderten Innenstadt heraus. Wenn ihr dort rauskommt, seid ihr wahrscheinlich erst mal etwas überwältigt, weil alles so groß ist und etwas unübersichtlich wirkt. Ich wusste im ersten Moment überhaupt nicht, wie ich zur richtigen Haltestelle komme. Etwa 20 Sekunden nachdem ich aus dem Bahnhof raus gekommen bin, kam ein Mann zu mir, welcher mich einfach so zur Haltestelle geführt hat. Aber auch ohne hilfsbereite Menschen findet ihr das ohne Probleme. Ihr müsst einfach die Straße geradeaus auf die andere Straßenseite und dann nach rechts gehen. Dann seht ihr auch schon die Haltestelle. Nun habt ihr die Qual der Wahl: Ihr könnt sowohl mit der Linie 250 oder mit der 257 (dies ist der Express nach Horseshoe Bay) fahren. Das würde ich von der Zeit abhängig machen. Wenn ihr Zeit habt um zur Fähre zu kommen, empfehle ich euch die 250. Diese braucht zwar deutlich länger als der Express, allerdings habt ihr dann noch die Chance ein wenig von Vancouver zu sehen, quasi eine kleine Sightseeingtour Tour. Hier auch wieder ein Tipp: Das Ticket vom Skytrain ist 90 Minuten , und auch für den Bus, gültig, somit müsst ihr euch kein neues Ticket kaufen, sondern könnt das vom Skytrain auch noch benutzen um nach Horseshoe Bay zu kommen.
Falls ihr im Bus irgendwelche Fragen habt könnt ihr natürlich immer den Busfahrer fragen.
Wenn ihr euer Ticket verlieren solltet, solltet ihr euch erstmal Kleingeld besorgen, da man in allen Bussen in Kanada nur mit Münzen bezahlen kann.

BC Ferries:
Angekommen an der Fähre müsst ihr einfach am Schalter nach einem Ticket nach Vancouver Island/ Departure Bay Nanaimo fragen. Dann kommt ihr in die Wartehalle und wartet dort auf die Fähre. Die Fahrt dauert planmäßig 1 Std 40 min, ihr könnt aber locker mit 2 Stunden rechnen.

Tofinobus:
In der Ankunftshalle der Fähre ist direkt der Ticketschalter für Busse. Dort sagt ihr einfach, dass ihr mit dem Tofinobus nach Tofino wollt. Kleiner Tipp: Fragt den Verkäufer direkt wo der Bus hält, denn auf dem Parkplatz stehen meistens viele Tofinobusse, die aber nicht alle nach Tofino fahren.
Wichtig (!): Fragt am besten vor eurer Reise schon euren Manager per E-Mail, ob er/sie oder der Manager der Accomodation euch aus Tofino abholen kann. Wenn ja, schreibt dem Manager an der Fähre wann ihr den Bus nehmt (WLAN gibt es dort natürlich). Macht nicht den selben Fehler wie ich und geht die 5 km aus der Stadt zur Accomodation, denn auch wenn sich 5 km nicht weit anhören, ist es doch schon anstrengend mit Jet Lag und einigen Kilo an Gepäck zu Fuß zu laufen.

Job:
Nun etwas zum Job, in einem früheren Post hatte ich zwar schon mal etwas dazu geschrieben, hier werde ich das aber nochmal zusammenfassen:
Grundsätzlich arbeiten alle 8 Stunden am Tag. Allerdings hängt das auch davon ab, welchen Job man macht, denn „Housekeeper“ und Arbeiter in der Küche haben manchmal auch etwas früher frei. Das heißt natürlich nicht, dass ihr Job unanstrengender ist, aber manchmal haben sie eben früher frei. Auf dem Campground arbeitet man immer 8 Stunden, was einem zwar etwas Freizeit raubt, dafür aber immer den vollen Lohn einbringt.
Ihr müsst  natürlich einen Arbeitsvertrag unterschreiben. In diesem Arbeitsvertrag wird unter anderem die Vertragsdauer festgelegt. Genaue Informationen werdet ihr aber sowieso von eurem Manager bekommen. Dabei wird euch auf jeden Fall geholfen, da müsst ihr euch keine Sorgen machen.

Bezahlung:
Man kann mit Paychecks bezahlt werden oder das Geld direkt überwiesen bekommen. Paychecks sind wie ein kleiner Brief, welchen man dann zur Bank bringt und über einen Schlitz in den Automaten einzahlt. Und da wären wir auch schon bei einem der wichtigsten Dinge, die ihr erledigen müsst: Die Eröffnung eines CIBC Account in der CIBC Filiale in der Stadt. Die findet ihr direkt gegenüber vom Supermarkt CO-OP“. Die Eröffnung eines Bankkontos ist ganz einfach, allerdings solltet ihr das möglichst schnell erledigen, denn es ist viel besser das Geld direkt überwiesen zu bekommen, mal ganz davon ab, dass ihr die Paychecks gar nicht ohne ein kanadisches Bankkonto einlösen könnt. Bei der Eröffnung des Bankkontos bekommt ihr auch einen Zettel mit eurer Bankinformation für euren Manager. Das gebt ihr einfach euren Manager, damit das Geld direkt überwiesen werden kann.
Eure Lohnabrechnung könnt ihr auf der Website Payworks.ca einsehen. Es gibt so genannte Payrolls, also im Prinzip die Zeitspanne von etwas über 2 Wochen, nach denen ihr bezahlt werdet. Zugangsname und Passwort bekommt ihr per E-Mail zugeschickt.

Leben in der Staff Accomodation:
Genereller Aufbau:
Im Prinzip gibt es zwei Wohnblöcke, genannt Vegas und Arizona. Wohnblock Vegas hat zwei Etagen, Arizona nur ein Erdgeschoss. Größtenteils gibt es zwei Betten pro Zimmer (Miete ca. 137 CAD für 2 Wochen), bis auf Vegas Raum 20, dies ist ein Sechs-Bett-Zimmer. Abgesehen davon gibt es auch noch ein paar Sheds, welche allerdings schwer zu ergattern sind. In diesen Sheds lebt man alleine und hat eine Menge Platz, muss aber auch 50 CAD mehr im Monat bezahlen. Jedes dieser Zimmer hat einen Kühlschrank, es gibt aber auch noch größere Kühlschränke und kleinere Schränke, als Unterbringungsmöglichkeit, in der Küche der Accom.


WLAN gibt es natürlich auch. Ich empfehle euch auf jeden Fall Bettbezug und Laken (Bettdecke und Kopfkissen werden gestellt) mitzunehmen. Teilweise ist das zwar vorhanden, allerdings tut ihr euch selber einen Gefallen, wenn ihr euch euer eigens mitbringt. Für die, die gerne surfen wollen werden auch 4 Surfboards und einige Wetsuits gestellt.
Gemanagt wird das ganze von einem Manager, welcher im Office in Vegas wohnt. Dieser verwaltet und reinigt die Accom. Innerhalb der ersten Tagen müsst ihr dann einen Vertrag unterschreiben und werdet vom Manager über die Regeln etc. aufgeklärt. Auch die Manager sind oft parttime worker , deshalb kann es sein, dass der Accommanager ein anderer sein könnte, als der während meines Aufenthaltes. Es gibt auch eine „Staff Accom“ Facebook Gruppe, worüber ihr euch mit den anderen organisieren und absprechen könnt. Falls ihr mal jemanden braucht, der euch bin die Stadt fährt oder ähnliches, könnt ihr das einfach fragen. Zwei weitere Gruppen zu denen ihr hinzugefügt werdet sind MBL Staff (Informationen vom Accom Manager) und Tofino Trading Post (Kauf/ Verkauf von Dingen in Tofino).


Versorgung/ Mobilität innerhalb Tofino:
Versorgung:
Wie bereits erwähnt gibt es den CO-OP, den Supermarkt in Tofino. Dort werdet ihr eure Lebensmittel einkaufen. Etwas die Straße runter ist auch ein CO-OP-HARDWARE STORE, ein Baumarkt, falls ihr mal ein Mückennetz oder ähnliches braucht. Es gibt auch überall Pharmacys, wo ihr Medikamente und allen möglichen hilfreichen Dinge kaufen könnt. Ein Tipp von mir ist auch noch der Second-Hand Laden direkt neben dem Pacific Surf Co. Shop. Dort bekommt ihr auch alles, ob einen Föhn, Klamotten Besteck o.ä. zu einem günstigen Preis.

Mobilität:
Ich kann grundsätzlich jedem empfehlen ein Fahrrad zu kaufen. Diese gibt es dort meistens sehr günstig (Achtet aber darauf, dass das Fahrrad Bremsen hat…das ist nicht immer selbstverständlich). Da eignet sich die Tofino Trading Post Gruppe perfekt. Wenn ihr euch jedoch kein Fahrrad kaufen wollt, könnt ihr auch einfach mit dem Tofino Free Shuttle fahren. Wie der Name schon sagt ist das Shuttle umsonst und fährt vom Highway aus stündlich nach Tofino (immer um 45). Das Shuttle ist auch eine Möglichkeit um von Tofino zur Staff Accomodation zu kommen, falls euch euer Manager nicht abholen kann.

Attraktions-/ Essensempfehlungen:
Attraktionen:
Da kann ich euch folgende Touren empfehlen: Whale und Bear Watching. Bear Watching konnte ich selber leider nicht machen, allerdings habe ich nur gutes darüber gehört. Außerdem kann ich euch auf jeden Fall die Hot Springs Tour empfehlen…das ist ein unfassbares Erlebnis, da die Quellen wirklich noch ziemlich unangetastet sind. Abgesehen davon sind auch die Flüge mit dem Wasserflugzeug bei Tofino Air (direkt am Hafen) empfehlenswert. Nutzt hier auf jeden Fall den Vorteil aus, dass ihr ein Local seid, die meisten Touren kriegt ihr dann nämlich gratis (allerdings nicht die Flüge mit dem Wasserflugzeug…hier bekommt ihr als Local aber einen deutlichen Rabatt). Sagt dafür einfach wo ihr arbeitet; es kann sein, dass von euch ein Paycheck oder eure Gehaltsabrechnung von Payworks verlangt wird, dies war bei mir aber nie der Fall.
Empfehlen kann ich euch als Anbieter „Clayoquot Wild“, das ist ein kleiner Familienbetrieb in der Nähe des Hafens. Die sind super nett und nehmen euch umsonst mit. Partner von der Lodge ist "West Coast Aquatic Safaris", da bekommt ihr die Touren auch umsonst (Informationen dazu bekommt ihr aber auch von euren Arbeitgebern, wenn ihr sie danach fragt). Etwas wichtiges, was ihr dabei nicht vergessen dürft, ist dass ihr nur als Stand By“ aufgeschrieben werdet, dass bedeutet, dass euer Platz immer noch von jemand anderem besetzt werden kann, wenn derjenige den vollen Preis bezahlt.
Ein sehr beliebter Sport in Tofino ist natürlich das Surfen. Wie bereits gesagt, stehen dafür vier Surfboards zur Verfügung und auch einige Wetsuits. Falls ihr euch euren eigenen Wetsuit oder euer eigenes Surfboard kaufen wollt, gibt es dafür auf jeden Fall genug Shops in der Stadt. Das ist auch wieder eine super Möglichkeit die Tofino Trading Post Gruppe zu nutzen, denn da bieten auch viele Privatverkäufer ihr gebrauchtes Surf Gear an.
Um zu den „surfgeeigneten“ Stränden zu kommen könnt ihr entweder das Tofino Free Shuttle nach Cox Bay nehmen (in den Bussen gibt es spezielle Ablagen für Surfboards) oder ihr fragt jemanden in der Accom, welcher ein Auto besitzt, der auch surft, ob er euch mitnehmen kann (ist eigentlich jeden Tag so). Oder ihr kauft euch eine Fahrradhalterung für Surfboards, falls ihr ein Fahrrad besitzt.

Essen:
Empfehlen kann ich euch Tony's Pizza gegenüber vom CO-OP. Perfekt für dem kleinen Snack zwischendurch. Außerdem auch noch Big Daddy's Fish Fry, dort bekommt ihr auch echt gutes Essen zu einem fairen Preis (findet ihr neben dem Whale Watching Center, gegenüber von Rhino Tofino).
Abends gehen öfters mal welche zu „The Legion“, eine (Karaoke-)Bar. Leider fällt das für Leute unter 19 Jahren weg, da das Drinking Age in BC ja 19 ist. Eine weitere tolle Sache ist die Tofino Brewery, was ebenfalls nur für Leute über 18 Jahren interessant ist.

Kontakte, die man bei Problemen fragen kann:
Ganz einfach: Wenn ihr irgendwelche Probleme habt könnt ihr eigentlich immer zu euren Chefs oder zum Manager der Staff Accom gehen. Natürlich hängt das auch davon ab, wer in der Zeit die Staff Accom managet, aber normalerweise wird einem immer geholfen.
Falls ihr mal irgendwie Hilfe bei handwerklichen Dingen braucht, könnt ihr auch einfach die Mitarbeiter der Maintenance fragen. Deren Arbeitsplatz/ Werkbereich ist direkt neben den Sheds, die helfen euch auch immer bei Problemen.

Fazit:
Nach drei Monaten kann ich nun sagen, dass es die richtige Entscheidung gewesen ist, an diesem Programm teilzunehmen und ich es jederzeit wieder machen würde. Es gibt kaum ein Programm, welches so gut organisiert ist und bei dem einem dermaßen unter die Arme gegriffen wird. Somit komme ich auch schon zu dem Punkt für wen das Programm am besten ist, und zwar gerade für Jugendliche, welche gerade ihren Abschluss gemacht haben. Natürlich ist das Programm ebenfalls für Studenten gut, dafür ist es ja ursprünglich gedacht, allerdings ist es besonders für junge Menschen attraktiv, weil einem eben so viel geholfen wird.
Bezogen auf die Staff Accom: Wenn euer Hauptziel der Reise ist, euer Englisch deutlich zu verbessern, könnte beispielsweise eine Farm attraktiver sein. Das hängt natürlich davon ab, wie gut man schon Englisch spricht. Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass man eben häufig Deutsch spricht, da meistens auch andere Teilnehmer der DKG da sind. Natürlich kann man auch abmachen, dass man nur Englisch miteinander spricht und das haben wir auch meistens getan, wenn die Leute mit einer anderen Herkunft auch im Raum waren, jedoch spricht man untereinander dann doch immer Deutsch.
Trotzdem hat sich mein Englisch verbessert und ich kann dieses Programm einfach nur jedem empfehlen, da es deutlich das Selbstbewusstsein  steigert und die Angst vor dem Alleine reisen verringert.

See You
Jan 










Samstag, 11. August 2018

Zusammenfassung der letzten Wochen

Hier ein paar Bilder von den Ereignissen der letzten Wochen.
Ich bin auf den Mount Ozzard gestiegen (unfassbarer Ausblick), habe die Hot Springs und Whale Watching Tour gemacht und bin in einem Wasserflugzeug  die Küste entlang geflogen.
Sehr viele neue, schöne Erfahrungen habe ich dabei gemacht und auch viele interessante Menschen kennengelernt!
Gerade dadurch, dass man eben Arbeitnehmer beim Camp Ground, bzw. generell ein "local" ist, bekommt man hier auch einige Touren gratis oder deutlich günstiger.
Ich habe auch viel zu viele Bilder gemacht um alle hier zu posten...deswegen versuche ich mal die schönsten herauszusuchen.

Mount Ozzard










Hot Springs Tour












Whale Watching






Rundflug mit dem Wasserflugzeug






















Dienstag, 10. Juli 2018

Campingtrip zum Taylor Arm Provincial Park




















Hier noch ein paar Bilder vom Campingtrip zum Taylor Arm Provincial Park. Am Sonntag sind wir mit vielen Leuten aus der Staff Accomodation zu diesem Campground gefahren. Allein schon der Weg zum Campground war toll, weil die Natur, durch die man fährt, einfach toll ist. Außerdem hat sich die Fahrt wie ein kleiner Roadtrip gestaltet, vorallem,  weil ich mit einem sehr lustigen Mitarbeiter von der Maintenance in einem Pick Up gefahren bin, welcher mit dem ganzen Essen für die nächsten Tage vollgeladen war! Nachdem wir angekommen sind, haben wir erstmal alles ausgeladen und ich habe mein geliehenes Zelt aufgebaut. Nach 30 Minuten sind dann auch noch andere aus der Accom gekommen; daraufhin sind wir erstmal runter zum Sproat Lake zum Schwimmen gegangen. Das Wasser war so unfassbar klar und auch echt angenehm warm, einfach toll! Hinterher sind wir wieder zurückgegangen und haben etwas gegrillt und ein paar Trinkspiele gespielt. In der Nacht würde natürlich wieder ein Feuer gemacht, viel erzählt und gefeiert! Es war ein wirklich toller, entspannter und ereignisreicher Tag, und ich wäre gerne noch einen Tag länger geblieben...leider musste ich am nächsten Tag wieder arbeiten.


Montag, 11. Juni 2018

Arbeiten auf dem Camp Ground



So, heute werde ich mal von meinem Arbeitsalltag berichten.
Grundsätzlich fängt man immer um 7 oder 10 Uhr morgens an. Jede Schicht dauert 8 Stunden und man kann, je nach Lust und Laune, eine halbe Stunde Pause einlegen.
Zu den Aufgaben gehören: Toiletten putzen, gucken ob jeder der auschecken sollte auch ausgecheckt hat und daraufhin diese Stellplätze sauber machen, aber auch andere Sachen, wie bspw. heute das Ausbessern von Schlaglöchern. Man hat also grundsätzlich, bis auf das Putzen der Toiletten und dem Kontrollieren der Check-Outs keine festen Aufgaben, auch wenn diese meistens schon genug Zeit beanspruchen (je nachdem wann Schichtbeginn ist). Man arbeitet in einer sehr entspannten und freundlichen Arbeitsatmosphäre, was es gerade für Neulige, wie ich einer bin, einfacher macht. Am besten ist natürlich gutes Wetter für den Job, da fällt einem das Arbeiten direkt leichter! Umso blöder ist es, wenn es regnet, da es sehr schnell schlammig auf dem Camp Ground wird und man einfach komplett durchnässt vom Arbeiten zurückkommt.
Mit den Fotos will ich auch zeigen, dass dieser Job nicht nur "Arbeiten" bedeuetet. Man kann dabei die Natur und den wunderschönen Ausblick auf den Pazifik genießen! Und das ist eigentlich das schönste am Camp-Ground-Job...man ist den ganzen Tag draußen und bewegt sich, anstatt irgendwo drinnen zu hocken!

Guide für die Anreise nach und das Leben in Tofino

Für alle, die zukünftig am WSP-Programm der DKG teilnehmen und in Tofino arbeiten, habe ich einen Guide zusammen gestellt. Gleichzeitig di...